Philosophie

Das Kindes- und Jugendalter ist die Zeit zur Entfaltung des eigenen Ichs in Vorbereitung auf ein selbstbestimmtes Leben. Seelische Erkrankungen können diesen Entwicklungsprozess tiefgreifend behindern. Es gilt das Ziel, die Kinder und Jugendlichen und ihr ursprüngliches Bezugssystem in die Lage zu versetzen, die ursprünglichen Entwicklungspfade wieder aufnehmen zu können.

Die Rückkehr in den „normalen“ Alltag für Kinder und Jugendliche mit einer Essstörung stellt in der Regel eine große Herausforderung dar. Häufig ist die Erkrankung zum zentralen Lebensinhalt der Betroffenen und der Familie geworden. Meist sind die familiären Beziehungen mit ihren Möglichkeiten, Bemühungen und Versuchen, die Gesundheit des Kindes wiederherzustellen, an ihre Grenzen gestoßen bzw. Eltern nach Jahren des Engagements und der Sorge überfordert.

Hier ist es wichtig, durch eine intensive Betreuung ,therapeutische Unterstützung für die Heranwachsenden zu bieten, um Impulse zu setzen und Anreize zu schaffen, damit sie sich neuen Themen öffnen, Hobbys finden und sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen.

Diese Impulse zu setzen, sehen wir als zentrale Aufgabe unserer intensivtherapeutisch und störungsspezifisch ausgerichteten Einrichtung.

Unser Behandlungskonzept sieht eine enge psychotherapeutische Begleitung der Kinder und Jugendlichen vor, die dazu beitragen soll, die Bewohnerinnen in psychischen Krisen zu stabilisieren, schwerwiegende gesundheitliche und psychische Folgeschäden abzumildern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Mit der Idee eines innovativen, vollstationären Behandlungsansatzes erweitern wir das Angebot im Bereich vollstationärer integrativer Behandlungen. Dies wird bei uns durch eine intensive und fachlich fundierte stationäre Behandlung einerseits und andererseits durch ein kompetent kooperierendes Netzwerk für die Begleitung und Bewältigung schulischer und beruflicher Entwicklung und Bedürfnisse sichergestellt.

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